6 natürliche Helfer für dein Darmwohl

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Dieser Blogbeitrag wurde in Zusammenarbeit mit SONNENTOR für dich verfasst.

Diese Sache ist unheimlich wichtig: Bedürfnisse sind von Mensch zu Mensch unterschiedlich. So wie ich bin, so wie du bist, so ist niemand sonst auf der Welt, wirklich niemand. Und auch unser Darm ist so individuell wie unser Fingerabdruck. Was für den einen gut ist, ist für den anderen vielleicht ungünstig. Entscheidend ist es daher, dass wir auf und in uns hinein hören. Signale wahrnehmen, deuten und dementsprechend unser Verhalten anpassen.

Schön, dass du hier bist! Auf meinem Blog möchte ich verschiedene Themen rund um Reizdarm, Ernährung & Co. erklären, hinterfragen und diskutieren.

Deine Susi

SIbo

Wenn es wieder zwickt, bläht und krampft, dann ist das eine Mitteilung unseres Darms an uns, welche gehört und nicht, wie so oft,  beschimpft und bekämpft werden sollte. Ich selbst habe meine Darm- und Verdauungsprobleme lange als Angriff gegen mich interpretiert und habe meinen Darm daher als meinen Gegner angesehen. Doch es ist genau das Gegenteil. Der Darm zählt zu den bedeutendsten und wichtigsten Organen, die wir haben. Wenn er sich meldet, dann nur, um uns mitzuteilen, dass etwas nicht in Ordnung ist und bittet um Unterstützung durch unser Handeln.

Teile deine Tipps & Erfahrungen am Ende des Blogartikels in der Kommentar Box mit der myFODMAP Community! ❤

Unser Wohlbefinden und unser Darm hängen sehr stark zusammen, das erfahren wir spätestens dann, wenn es an der Verdauung hakt. Denn dann leidet unser gesamtes Gemüt.

Sind wir Mal ehrlich: Wir stellen unseren Darm wissentlich aber auch unwissentlich auf die Probe: Negativer Dauerstress, industriell verarbeitete Lebensmittel, beeinträchtigende Umwelteinflüsse sind alles Herausforderungen für unser wichtiges Organ.

Das Tabuthema Verdauungsprobleme wird von mir hier auf myFODMAP bewusst enttabuisiert und gehört einfach direkt angesprochen. Und siehe da? SO VIELE Menschen berichten von (Reiz-) Darmbeschwerden, die ihren Alltag beeinflussen. Also warum tabuisieren, wenn’s uns doch so ähnlich geht! Lasst uns lieber Erfahrungen austauschen, neue Ansätze ausprobieren und ein Gefühl der Gemeinschaft entwickeln. Genau das ist das Ziel von myFODMAP und ich freue mich zu sehen, dass immer mehr Menschen sich dieser Bewegung anschließen.

Sonnentor

Auch SONNENTOR, DIE Anlaufstelle für gesunde und natürliche Kräuter, Gewürze und Tees befasst sich mit dem Thema Verdauung und wie man diese auf natürlicher Basis unterstützen und heilen kann. Der Darm gilt seit jeher als Sitz der Gesundheit von Körper und Seele, das wussten schon die alten Chinesen, wie also können wir Wohlwollen in unsere Verdauung bringen, wenn es uns schwer fällt gesund zu essen, Sport zu treiben, Stress zu vermeiden, viel Kräutertee zu trinken und frische Bergluft zu atmen?

Ein Frühjahrsputz tut nicht nur der Seele gut.

Auch unser Darm freut sich hin und wieder über eine gründliche Reinigung und Befreiung von Altlasten. Dies gelingt am besten mit einer Fastenkur. Die Auswahl an Fastenkuren ist groß (zB.: Hildegard Fastenkur, Basenfasten, Fasten nach F. X. Mayr oder nach Buchinger). Kräutertees unterstützen den Reinigungsprozess, besonders Schafgarbe und Brennnessel sind bekannt für ihre entgiftende und reinigende Wirkung.

Kommen Sie, kommen Sie!

Wenn’s so richtig sauber gefegt ist, dann ist das nett, aber auf Dauer auch nicht wirklich etwas zum Wohlfühlen. Es ist also an der Zeit, dass die richtigen Helfer einziehen.

Stichwort: PROBIOTIKA ➡ Lebensmittel, die probiotisch sind, werden von einer Vielzahl an guten und erwünschten Bakterien besiedelt.

Diese Lebensmittel enthalten wertvolle Siedler für unseren Darm:

Beachte: Die genannten Lebensmittel sind nicht alle „Low Fodmap“. Und da sind wir wieder beim Thema vom Anfang dieses Blogbeitrags: Jeder Mensch hat eine einzigartige Verdauung. Was dem einen gut tut, hilft dem anderen vielleicht nur bedingt. Die Devise lautet: ausprobieren und lernen.

Habt ihr schon einmal etwas von einem Darmtrunk gehört? Dieser hilft der Darmschleimhaut beim Regenerieren:

– ½ TL Kurkumapulver

– ½ TL Zimt

– ½ TL Ingwerpulver

– 1 Prise schwarzer Pfeffer

– ½ Liter heißes Wasser

Dieser Trunk wird dann über den Tag verteilt getrunken. Eine geschmackliche Alternative wäre die sogenannte „Goldene Milch“. Davon habt ihr bestimmt schon Mal gehört. Bei SONNENTOR gibt es eine fertige Kurkuma Latte Mischung, die nur noch in warme (pflanzliche) Milch eingerührt und anschließend genossen wird.

Goldene Milch

Bitte kommen, um zu bleiben!

Wir wollen in unserem gereinigten Darm nicht bloß bakteriellen Besuch, nein, wir möchten bakterielle Niederlassung erzielen. Um die Bakterien zum Bleiben zu überzeugen, müssen wir ihnen aber schon etwas bieten –zum Beispiel ihre Lieblingsspeisen, die auch PRÄBIOTIKA genannt werden (Vorsicht: nicht mit Probiotika zu verwechseln).

  • Topinambur
  • Pastinaken
  • Spargel
  • Chicorée
  • Knoblauch
  • Zwiebel
  • Lauch
  • Grüne Banane
  • Schwarzwurzeln
  • Artischocken
  • Hafer
  • Roggen

Selbst zubereitete Gerichte aus diesen Zutaten erfreuen die Bakterien in jedem Fall! ABER: Finger weg von Fertiggerichten! Diese lassen die guten Bakterien nämlich verhungern und fördern das Wachstum von Pilzen und Fäulnisbakterien!

It's Nature, Baby!

Wenn es trotz Bemühungen zu einer Besiedelung von Fäulnisbakterien kommt, sind diese Kräuter und Gewürze unsere natürlichen Helden:

Wenn es still steht...

Bei einer trägen Verdauung (Verstopfungs-Typ), sollten wir uns jedenfalls ballaststoffreich und pflanzenbasiert ernähren, denn dadurch wird wieder Schwung in die Darmtätigkeit gebracht!

Zu den Partytigern im Verdauungstrakt zählen zudem Brennnessel, Basilikum und Lorbeerblätter.

Wer nun die Augen rollt, weil all das schon versucht aber zu keinem Erfolg geführt hat, für den könnten Sennesblätter und Faulbaumrinde einen Versuch wert sein. Diese „Turbo Booster“ unter den Heilkräutern können als Tee in der Apotheke gekauft werden, meist in Kombination mit Pfefferminze, Fenchel und Kümmel. VORSICHT! Hier wird eine kurzfristige Anwendung empfohlen!

Weniger REIZ, mehr DARM...

Ich nehme an, das Thema gereizter Darm ist für uns alle ein Begriff. Und höchstwahrscheinlich haben wir bereits eine Vielzahl an Dingen ausprobiert. Genau deshalb möchte ich noch einmal daran erinnern, dass es manchmal mehrere Versuche braucht. Denn ein gereizter Darm entspringt nicht bloß falscher Ernährungsweisen. Es ist unser generelles Umfeld, das mindestens gleich intensiv auf die Gesundheit unseres Darmtraktes einwirkt, wie unsere Nahrungsmittel. Ein Überdenken des aktuellen Lebensstils bringt möglicherweise die eine oder andere Stressquelle zum Vorschein, welche behutsam in Angriff genommen werden sollte. Ich merke zum Beispiel, dass mir schon 2-3 Minuten Meditation pro Tag enorm helfen, meinen Stresslevel zu reduzieren. Auch ausgiebige Spaziergänge nach dem Mittagessen tun mir unheimlich gut.

Wenn ihr mögt, schreibt gerne unter diesen Beitrag in die Kommentare, was euch hilft, Stressfaktoren zu erkennen und sie zu reduzieren.

Zum Schluss möchte ich euch noch eine Sache mitgeben: Das Jahr 2020 hat uns regelrecht gezwungen, uns sehr rasch und unfreiwillig viele neue Routinen und Strategien anzugewöhnen, um den „neuen“ Alltag besser meistern zu können. Das alles geschah für uns alle sehr schnell. Gibt es da vielleicht die eine oder andere Stelle, die man optimieren könnte? Zum Beispiel regelmäßige Entspannungsübungen – stehen diese auf der To-Do Liste? Nein? Dann sollten die dort ganz schnell hin. Denn bloße Bewegungseinschränkung geht nicht einher mit wohltuender innerer Ruhe. So können wir in einem hektischen Umfeld unsere innere Ruhe finden und in einem ruhigen (im Sinne von wenig Bewegung) Umfeld, kaum zu unserer (inneren) Ruhe kommen… Auch hierbei unterstützt uns die Natur mit ihren Superhelden:

Die beruhigende Wirkung von Kamillentee oder der heilende Effekt von Ringelblume und Schafgarbe gehören in jeden (Reizdarm-)Haushalt.

Wer italienische Küche liebt, hat diese Gewürzkräuter meist ohnehin zu Hause: Thymian und Salbei wirken sich wohltuend auf den Magen, Darm und die Leber aus.

Eine Tasse aus Fenchel, Anis und / oder Kümmel 30 Minuten vor einer deftigen Speise und eine Stunde danach unterstützt den Darm und ein deftiges Mahl wird dadurch verträglicher.

Alles Liebe, deine Susi <3

Disclaimer: Dieser Beitrag wurde in Zusammenarbeit mit SONNENTOR erstellt und enthält Produktplatzierungen.

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