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Luft im Bauch

Jeder von uns kennt sie, doch beinahe niemand spricht darüber….

Blähungen

Ein Tönchen hie und da ist eine ganz normale Funktion unseres Magen-Darm-Traktes. Wenn wir pupsen, dann ist das ein Zeichen eines gesunden Darms. Wie häufig ein Mensch Luft ablässt, ist unterschiedlich, aber zwischen 15-30 Mal pro Tag wird als „normal“ bezeichnet.

Schön, dass du hier bist! In meinem Blog möchte ich verschiedene Themen rund um Reizdarm, Ernährung & Co. erklären, hinterfragen und diskutieren.

Deine Susi

 

Flatus, so der Fachausdruck, wird hauptsächlich am Ende unseres Dickdarms produziert und zwar aus Lebensmittel, die zu diesem Zeitpunkt noch nicht vollständig verdaut wurden. Durch die Fermentierung (Vergärung) entsteht Gas. Doch das ist nicht der einzige Weg wodurch Luft in unseren Darm gelangt. Auch das Schlucken von Luft beim Essen, Schlafen oder Sprechen kann Blähungen verursachen.

Wann deuten die Blähungen auf einen Reizdarm hin?

  • Wenn es plötzlich zu deutlich mehr Blähungen als gewohnt kommt
  • Wenn der Weg der Luft durch den Darm von Schmerzen begleitet wird
  • Wenn die Pupse stark riechen
  • Wenn ein ständiges Völlegefühl oder laute Darmgeräusche auftreten

Die Rolle der FODMAPs

Die Empfindlichkeit bei Menschen mit Reizdarm liegt oft deutlich höher als bei Menschen ohne. D.h. Reizdarmgeplagte Menschen nehmen Beschwerden durch vermehrtes Gas viel früher bewusst wahr. Signale an das Hirn lösen dadurch eine Reaktion aus: Schmerz und Unbehagen. Dass man sich mit Unmengen an Luft im Darm grundsätzlich nicht wohlfühlt, ist, glaub ich, jedem bekannt. Um die Gasproduktion im Darm zu reduzieren, ergaben Forschungen, dass sogenannte FODMAPs vermieden werden sollten. FODMAPs sind kurzkettige Kohlehydrate, die von unserem Dünndarm schlecht bis gar nicht verdaut werden können. Je mehr FODMAPs ein Mensch also zu sich nimmt, desto mehr unverdaute Stoffe gelangen in den Dickdarm, wo sich die Bakterien freuen und im Zuge der Fermentierung Gas produzieren. Reduziert man also die FODMAP-reichen Lebensmittel, so reduziert man die Gefahr von übermäßigen Blähungen. Wie das geht? Lies gleich hier weiter!

Was du sonst tun kannst, um unangenehme Blähungen zu vermeiden:

  • Probiere die Low-FODMAP Ernährungsstrategie aus & finde heraus, welche Lebensmittel deine Beschwerden auslösen oder verschlimmern.
  • Sei dir bewusst, wie schnell du isst. Je langsamer du isst und kaust, desto geringer ist das Risiko große Luftmengen zu schlucken, die dann in den Darm wandern.
  • Bewegung! Ich weiß, am liebsten würde man sich mit Blähungen zusammengerollt auf der Couch verkriechen, aber genau das sollst du nicht tun! Geh raus, beweg dich und mach lockeren Sport. Durch die Bewegung werden die Muskeln gelockert und die Luft kann besser abtransportiert werden.
  • Vermeide Kaugummi und kohlensäurehaltige Getränke, da diese die Gasproduktion anregen.
  • Lass es raus! Nichts ist unangenehmer als übermäßige Blähungen zurück zu halten. In der Öffentlichkeit ist das unangenehm und nicht angebracht, schon klar. Aber nichts spricht dagegen einfach öfter auf die Toilette zu gehen, um das überschüssige Gas loszuwerden.
  • Der Geruch ist sehr unangenehm? Tipp: zünde kurz ein Streichholz an und puste es gleich wieder aus. Der Geruch wird dadurch neutralisiert 😉
  • Hier findest du noch weitere Tipps, was du bei einem Blähbauch tun kannst.
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